Die Architektur des Interieurs
Vier Studien über Transformation, Verlust und Reflexion — jede eine Welt im Kleinformat. Ein Torso, umschlungen von einer Schlange, mitten in der Hingabe gefangen. Ein Marmorhase fällt durch Mondlicht und botanische Ranken, kopfüber und irgendwie im Frieden. Ein geflügelter Hirsch, am Boden zusammengebrochen, Federn ausgebreitet — schöner, weil gebrochen. Und ein Gesicht, gerahmt in einem barocken Ovalspiegel, eine Motte ruht auf geschlossenen Augen — als ob der Spiegel dir nicht zeigt, wie du aussiehst, sondern wie du dich fühlst.
Das sind keine dekorativen Bilder. Sie sind emotionale Zustände, in Tinte festgehalten — jede davon eine Geschichte über Momente, über die wir selten sprechen: Loslassen, Fallen, Stille nach dem Aufprall und der seltsame Frieden, genau so gesehen zu werden, wie du bist. Jedes dieser Designs steht für sich. Zusammen bilden sie eine visuelle Sprache für das Innenleben.